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Malerei wird in der Klasse Judith Eisler als ein Medium verstanden, das vielfältige, zeitgenössische Potentiale hat. Wie jedes andere Medium auch, ist Malerei ihrem Wesen nach nicht autonom, sondern immer eine Vermittlerin, ein go-between. Sie definiert sich über Beziehungen zum Anderen, zu anderen Bildkulturen und Systemen.

 

Malerei und Animationsfilm sind beides Medien, die eine Entfaltung von Zeit darstellen. Studierende nehmen den formalen Aspekt des Malens (Textur, Farbe, Linie, Form) als Basis, um die unterschiedlichen narrativen und abstrakten Möglichkeiten im Bereich Animationsfilms zu erkunden.

 

Ziel der Studierenden ist es, ihre Arbeiten im Kontext von zeitgenössischer Kunst und Kunsttheorie zu entwickeln, zu reflektieren und zu positionieren. Unter Anwendung verschiedener Techniken und Kommunikationsstrategien liegt der Schwerpunkt auf Innovation und Experiment in der malerischen Praxis. Technische sowie konzeptuelle Ansätze werden im Einzelgespräch, sowie in der Gruppe erarbeitet.
Projekte wie Ausstellungen, Exkursionen, Gastvorträge, Besuche von Kunsträumen und Atelierbesuche finden regelmäßig statt.

 

»To me that´s still the most basic thing to say about painting.
It´s a limiting condition within which anything goes.« Carroll Dunham